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Der Beruf Anwalt

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Die Kanzlei

Mag. Tanja Müller-Poulakos

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Mag. Martina Blaha

Museumstraße 7

4020 Linz, Österreich

 

Telefon: +43 (0)732 272 991

Fax: +43 (0)732 272 991 10

 

office@ra-blaha.at

http://www.ra-blaha.at/

Der Rechtsanwalt als Beruf:

Zur berufsmäßigen Auskunftserteilung, Beratung und Vertretung in Rechtsangelegenheiten sind in erster Linie die Rechtsanwälte und Notare berufen. Die Befugnis der Rechtsanwälte zur berufsmäßigen Parteienvertretung umfasst alle gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten.

 

Damit der Rechtsanwalt in Ihrem Namen gegenüber dritten Personen handeln kann, müssen Sie eine Vollmacht unterschreiben, die auch die Verpflichtung zur Bezahlung der Kosten enthält. Der von Ihnen bevollmächtigte Anwalt ist berechtigt, zu den Verhandlungen die bei ihm beschäftigten Rechtsanwaltsanwärter oder überhaupt einen anderen Kollegen zu entsenden (dies nennt man Substitution).

 

Wenn Sie daher an einen Rechtsanwalt herantreten, um seine anwaltlichen Dienste in Anspruch zu nehmen, so schließen Sie mit ihm einen Vertrag ab. Vor Abschluss einer Vereinbarung mit dem Rechtsanwalt sollten Sie sich über die voraussichtlichen Kosten informieren.

 

Die Honorarfrage:

 

Das Honorar des Rechtsanwaltes ist im Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG) geregelt.

Darin sind für die Vertretung im Zivilverfahren die Honoraransätze abhängig von der Höhe des Streitwertes. Auf der Basis des Rechtsanwaltstarifgesetzes erfolgt auch die Entscheidung des Tarifes über den Kostenersatz.  Weiters existieren daneben die Autonomen Honorarrichtlinien (AHR) und das Notariatstarifgesetz (NTG) beispielsweise für Verträge. Darüber hinaus sind zumeist vom Rechtsanwalt die Gebühren für die Gerichte vorzustrecken, sodass der Rechtsanwalt berechtigt ist einen Kostenvorschuss zu verlangen. Die Gerichtsgebühren sind im Gerichts- und Justizverwaltungsgebührengesetz (GGG) geregelt.

 

Allerdings kann der Rechtsanwalt mit Ihnen auch eine vom Rechtsanwaltstarif abweichende Honorarvereinbarung treffen, es ist auch die Vereinbarung eines Stundensatzes möglich.

 

Von wem kann das Honorar verlangt werden?

 

Wer einen Rechtsanwalt mit der Vertretung beauftragt, muss die Kosten des eigenen Anwalts vorweg einmal selbst tragen.  Im Zivilprozess gilt jedoch das Erfolgshaftungsprinzip. Dies bedeutet, dass die vollständig unterliegende Partei ihrem Gegner alle Prozesskosten zu ersetzen hat. Zumeist werden auch die Kosten des Rechtsanwaltes von einer bestehenden Rechtsschutz- oder Haftpflichtversicherung getragen. Es ist daher empfehlenswert ein Erstgespräch jedenfalls wegen der Erfolgsaussichten zu führen.

 

Ist das Honorar überprüfbar?

 

Der Rechtsanwalt ist an das strenge Standesrecht gebunden und ist seinen Klienten gegenüber zur Rechnungslegung verpflichtet. Daher wird vom Rechtsanwalt bei Abschluss der übernommenen Rechtssache eine Honorarnote gelegt, die sich aus dem Honorar selbst (Verdienst), den Barauslagen (Gerichtsgebühr udgl.) und der Umsatzsteuer zusammensetzt.

 

Außerdem dient die Oberösterreichische Rechtsanwaltskammer dazu die Pflichten des Rechtsanwaltes zu sichern und zu überwachen, sollte  eine Honorarforderung überhöht erscheinen.

 

Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei einem Beratungsgespräch.